4 Tage Brüssel

4 Tage Brüssel - Wie funktioniert die EU?

 

Im Jahr des österreichischen EU-Ratsvorsitzes war es unserer Schule ein großes Anliegen, sich im Bereich der europäischen Union für die Klassen und den Unterricht fit zu machen. In diesem Sinne wurde es einigen KollegInnen unserer Schule (Prof. Grubelnik, Prof. Heinzl, Prof. Himmelbauer, Prof. Kemf, Prof. Pirklbauer) ermöglicht, an einer EU Fortbildung in Brüssel teilzunehmen. Dieses Projekt, durch einen EU Antrag vom Landesschulrat OÖ in Auftrag gegeben und von der EU finanziert, ermöglichte uns einen spannenden und interessanten Einblick in die diversen Institutionen der EU und ihre Rolle für uns als europäische BürgerInnen. Themen wie Bürokratie, Brexit und die EU Wahlen im Frühjahr 2019 wurden dabei ebenso angesprochen wie die Schwierigkeit der Gesetzgebung und die Herausforderungen, welche die EU in den nächsten Jahren zu meistern hat. Damit wir uns einen klaren Eindruck verschaffen konnten, gab es nicht nur Führungen durch das Rats -, Parlaments- und Kommissionsgebäude, sondern auch Fachvorträge und Diskussionen mit der Leiterin des Informationsdienstes der ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel, Frau Mag. Mirjam Dondi, der österreichischen Bildungsattachée in Brüssel, Frau MMag. Juliane Soyka und dem Abgeordneten im EU Parlament, Dr. Paul Rübig. Ein Blick hinter die Kulissen gewährte uns eine neue Perspektive auf das Konstrukt "Europäische Union" und wir erfuhren, dass, obwohl wir die EU häufig als "die dort in Brüssel" aus den Medien wahrnehmen, doch mehr mit uns EU BürgerInnen zu tun hat als auf den ersten Blick vermuten lässt.

 

Erasmus Plus: seit 2014 fasst die europäische Union alle Programme, früher bekannt unter den Namen Sokrates, Grundvig, Comenius…, zur Förderung des europäischen Austausches unter dem Programm "Erasmus+" zusammen. Mit erfolgreicher Antragstellung genehmigt und fördert die EU Aufenthalte in den europäischen Ländern (auf Schul-, Universitäts- und Lehrebene, beispielsweise mit Job Shadowing, Teacher Trainer Courses, Berufsschulpraktika und Studienjahr im Ausland) und ermöglicht auf diese Art ein besseres Verständnis für ein globales Miteinander. Das ehrgeizige Ziel der EU, dass jede/r Europäer/in seine/ihre Muttersprache und zwei weitere Sprachen beherrscht, dient dazu die Mobilität der BürgerInnen zu fördern, sie fitter für den Arbeitsmarkt zu machen sowie das kulturelle Verständnis der Nationen zu fördern. 

 

Four days in Brussels – How does the EU work?

 

During the term of Austria’s EU Council Presidency, our school has considered it important to educate our students regarding the European Union and adapt our lessons accordingly. With this in mind, several teachers of BRG Fadingerstraße (Prof. Grubelnik, Prof. Heinzl, Prof. Himmelbauer, Prof. Kemf, Prof. Pirklbauer) were given the opportunity to participate in advanced training in EU matters in Brussels. This project was commissioned by the Upper Austrian Board of Education through means of a EU proposal and financed by the European Union. It enabled us to gain a fascinating insight into the various institutions of the EU and their functions for us as European

citizens. Issues such as bureaucracy, Brexit, and the EU elections in early 2019 were addressed, as well as the difficulties of legislature and the challenges facing the European Union in the years to come.

To give us a clear impression, we were not only offered guided tours through the buildings of the EU Council, the Parliament, and the Commission, but also specialist presentations and discussions with Ms. Mirjam Dondi, Head of the Visitors’ and Information Services Unit of Austria’s Permanent Representation in Brussels; Ms. Juliane Soyka, Austria’s Education Attachée in Brussels; and EU Parliament member, Dr. Paul Rübig. Looking behind the scenes made it possible for us to obtain a new perspective on the European Union and we experienced that, although we often perceive the EU as being rather distant and unconnected, we are more closely linked to the EU as European citizens than presumed at first glance.

 

 

Quatre jours à Bruxelles: Comment travaille l’Union Européenne ?

 

Comme cette année la présidence du Conseil de l’Union Européenne est à l’Autriche, quatre collègues de notre lycée - notamment Mme. Grubelnik, Mme. Heinzl, Mme. Himmelbauer, M. Kempf et Mme. Pirklbauer - se sont rendus à Bruxelles pour mieux connaître les institutions de la UE. Ce voyage a été possible grâce au soutien et à l’aide financière du Landesschulrat .

Dans le cadre de notre programme nous avons discuté de sujets comme par exemple le BREXIT, les élections au printemps 2019, la bureaucratie, le défi du pouvoir législatif et les prochains projets de l’UE.

Après avoir vu les édifices du Parlement, de la Commission et du Conseil Européen on a pu profiter de l’occasion pour parler à Mme. J. Soyka et M. P. Rübig, l’eurodéputé de l’Autriche. Grâce aux informations reçues au cours de cette visite à Bruxelles notre idée de l’UE est devenue beaucoup plus concrète, de façon que maintenant nous sommes totalement convaincus de l’importance de l’UE dans la vie quotidienne.

(HZ)

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